Recyclinghof Tornesch: Mund- und Nasenschutzplicht + bitte halten Sie den Mindestabstand ein + Mehr erfahren

Stand 05.06.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Kreises Pinneberg,
aufgrund der zunehmenden Auswirkungen der Corona Pandemie müssen auch wir Maßnahmen ergreifen, die wir mit Ihnen teilen möchten.

  • Ab Montag, 04. Mai 2020, gilt auf dem Recyclinghof in Tornesch-Ahrenlohe eine Tragepflicht von einem Mund- und Nasenschutz. Das Betreten des Hofes ohne entsprechenden Mund-Nasenschutz ist nicht erlaubt. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Die Entsorgung bzw. Müllabfuhr im Kreis Pinneberg findet wie gewohnt statt.
  • Alle Veranstaltungen und Führungen sind bis auf weiteres abgesagt.
  • Unsere Verwaltung ist weiterhin für Sie da. Aufgrund von Schutzmaßnahmen ist die telefonische Erreichbarkeit unseres Kundenservice aber eingeschränkt. Bitte wenden Sie sich daher via E-Mail (info@gab-umweltservice.de) an uns.

Wir berichten tagesaktuell über Facebook und Instagram über den neuesten Stand der Entsorgungssituation im Kreis Pinneberg! Wir geben unser Bestes, um die Entsorgungssicherheit trotz dieser schweren Situation aufrecht zu erhalten.

Achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund.
Ihr Team von GAB Umwelt Service

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03. September 2020

Dramatischer Anstieg an Restmüll in der Gelben Tonne

Störstoffanteil steigt seit Einführung der Gelben Tonne auf mehr als 40%

Die Gelbe Tonne dient ausschließlich zur Erfassung von Verpackungsabfällen. Nur Verpackungen aus Kunststoff (z. B. Folien, Becher, Flaschen sowie Styropor), Verpackungen aus Materialmix und Verbundstoffen (z.B. Getränkekartons oder Milchtüten), Verpackungen aus Metall (wie z.B. Konserven- und Getränkedosen) oder geschäumten Kunststoffen (z. B. Obst- und Gemüseverpackungen) dürfen über in die Gelbe Tonne verwertet werden.

„Leider verstehen das einige Bürger im Kreis Pinneberg nicht und missbrauchen die Gelbe Tonne als zusätzliche Restmülltonne. Das erschwert das Recycling, denn diese Störstoffe müssen aufwendig aussortiert werden“, sagt Jens Ohde, Geschäftsführer GAB Umwelt Service.

„Der Prozentanteil dieser Störstoffe ist seit Einführung der Gelben Tonne auf mehr als 40% gestiegen. Seit geraumer Zeit landen auch immer mehr Alttextilien in der Gelben Tonne. Das ist dramatisch und bedeutet, dass wir noch mehr kontrollieren werden, um so die Vorgaben der Dualen System einzuhalten“, so Ohde weiter.

Probleme bereiten uns bei der Kontrolle insbesondere blickdichte Säcke – wie z. B. der klassische blaue Müllsack – die zur Vor-Sammlung von Verpackungsabfällen im Haushalt eingesetzt werden.

So kann nicht kontrolliert werden, ob sich in den blickdichten Säcken wirklich nur Leichtverpackungen befinden. Untersuchungen in der Sortieranlage zeigen, dass gerade in diesen Säcken alles andere als Verkaufsverpackungen enthalten ist. Deshalb werden Gelbe Tonnen, die augenscheinlich mit blickdichten Säcken, Restmüll und Altkleidern befüllt sind, von den Müllwerkern stehen gelassen.

 

Ein besserer Weg ist es, Verpackungsabfälle lose in einem festen Abfallgefäß zu sammeln, dass dann regelmäßig in die Gelbe Tonne entleert wird.

Ist dies nicht möglich oder gewünscht, können auch haushaltsübliche transparente Müllbeutel (z.B. 30 Liter Standardmüllbeutel) genutzt werden, die dann über die Gelbe Tonne entsorgt werden.

Appell: Restmüll in die Restmülltonne, Biomüll in die Biotonne, Verpackungen in die Gelbe Tonne. Trennen rockt! www.wir-lieben-recycling.de/gab

Informationen rund um die Gelbe Tonne finden Sie auf www.gab-umweltservice.de/gelbe-tonne