Recyclinghof Tornesch: Mund- und Nasenschutzplicht + bitte halten Sie den Mindestabstand ein + Mehr erfahren

Stand 05.06.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Kreises Pinneberg,
aufgrund der zunehmenden Auswirkungen der Corona Pandemie müssen auch wir Maßnahmen ergreifen, die wir mit Ihnen teilen möchten.

  • Ab Montag, 04. Mai 2020, gilt auf dem Recyclinghof in Tornesch-Ahrenlohe eine Tragepflicht von einem Mund- und Nasenschutz. Das Betreten des Hofes ohne entsprechenden Mund-Nasenschutz ist nicht erlaubt. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Die Entsorgung bzw. Müllabfuhr im Kreis Pinneberg findet wie gewohnt statt.
  • Alle Veranstaltungen und Führungen sind bis auf weiteres abgesagt.
  • Unsere Verwaltung ist weiterhin für Sie da. Aufgrund von Schutzmaßnahmen ist die telefonische Erreichbarkeit unseres Kundenservice aber eingeschränkt. Bitte wenden Sie sich daher via E-Mail (info@gab-umweltservice.de) an uns.

Wir berichten tagesaktuell über Facebook und Instagram über den neuesten Stand der Entsorgungssituation im Kreis Pinneberg! Wir geben unser Bestes, um die Entsorgungssicherheit trotz dieser schweren Situation aufrecht zu erhalten.

Achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund.
Ihr Team von GAB Umwelt Service

« zurück

29. September 2020

GAB Umwelt Service setzt sich für den Erhalt der Artenvielfalt ein und schafft neuen Lebensraum

Kreispräsident Ahrens weiht Streuobstwiese auf dem Gelände der GAB ein

Der Verlust der Artenvielfalt, insbesondere das Insektensterben, ist ein aktuelles Thema, das auch politisch intensiv diskutiert wird. Auch im Kreis Pinneberg wurde im Kreistag über Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversität beraten.

Kreispräsident Helmuth Ahrens freut sich sehr über die Schaffung der Streuobstwiese im Kreis Pinneberg. „Es ist eine tolle wirkungsvolle Idee umgesetzt worden. Im Namen des Kreises Pinneberg bedanke ich mich für das große Engagement der GAB und der NaturFreunde Pinneberg e.V. und drücke die Daumen für eine gute Ernte“.

GAB Umwelt Service hat gehandelt: Im Winter 2019 entstand auf dem Firmengelände am Rande der Bilsbek in Kummerfeld auf einer Fläche von einem halben Hektar (5000 qm) eine Streuobstwiese mit 65 Obstbäume. Dazu gehören Kirschen, Pflaumen, Äpfel und Quitten, jeweils repräsentiert durch mehrere Sorten. Bei den Äpfeln wurden gezielt historische Sorten berücksichtigt, die im modernen Obstbau keine Bedeutung mehr besitzen, wie z.B. der Seestermüher Zitronenapfel, Schöner von Haseldorf und der Altländer Pfannkuchenapfel.

„Wir haben die Flächen, um Projekte dieser Art zu realisieren und leisten gerne unseren Beitrag“, sagt Gab-Geschäftsführer Jens Ohde. „Dauerhaft bestehende Streuobstwiesen besitzen ein hohes ökologisches Potential. Sie bilden den Lebensraum für zahlreiche Insekten, andere Kleintiere und Vögel“, erläutert Ohde. „Die ökologische Wertigkeit von Obstwiesen steigt mit dem Lebensalter der Bäume, daher sind die Pflanzungen der GAB auf Dauer angelegt und die ausgewählten Ostsorten zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Obstbäume sind nicht nur Nahrungsquelle für Insekten und Vögel, sondern bieten – insbesondere wenn sie schon älter sind – auch geeignete Nistmöglichkeiten“.

Fachliche Hilfestellung dafür gab der Kreisnaturschutzbeauftragte des Kreises Pinneberg Rainer Naujox, der ein erstes Konzept erstellte. Dieses wurde dann in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde weiter ausgefeilt. „Für die Natur bei konkreten Projekten mitzuwirken, ist für die NaturFreunde Pinneberg e.V. zusammen mit dem Naturschutzbeauftragten von höchster Bedeutung. Die positive Förderung der Biodiversität in unserer Region ist gerade mit gemeinsamen Projekten sehr gut realisierbar“, so Naujox.

 

Die Bäume wurden von einer im Kreis Pinneberg ansässigen Baumschule bezogen, die auch die Pflanzungen vornahm. Dabei leisten etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GAB tatkräftige Unterstützung und hatten trotz widriger Witterung großen Spaß bei dieser Arbeit.

 

Ohde Ahrens3

 

Quitte5